Teil 2 - Sicherungsaufträge planen

Autor: Uwe Daus, MCSEboard.de

 

Durch den vorhergehend beschriebenen Vorgang wird die Sicherung einmal durchgeführt und man müsste diese jedes Mal wieder manuell starten, um seine Daten regelmäßig zu sichern. Da wir ja mit einem Computer arbeiten, sollte uns dieser diese Arbeit auch abnehmen. Dazu ruft man das Sicherungsprogramm ohne den Assistenten auf.

Im Sicherungsprogramm wechselt man hierzu ins Register Aufträge planen. Über den Button Auftrag hinzufügen legt man eine neue Auftragsplanung an.

Abb. 11

Hat man bereits vorher schon eine Auswahl getroffen, fragt der Planungsassistent nach, ob diese übernommen werden soll. Im Anschluss startet der Assistent zur weiteren Einrichtung des geplanten Sicherungsauftrags.

Abb. 12

Die freundliche Begrüßung bestätigt man mit Weiter.

Abb. 13

Hier kann man wieder bestimmen, was gesichert werden soll.

Abb. 14

Wenn man nur ausgewählte Dateien sichern möchte und die Option im vorherigen Schritt festgelegt hat, kann man nun die Auswahl der Dateien vornehmen, sofern man diese nicht schon vorher festgelegt hatte. Anpassungen basierend auf der vorherigen Auswahl sind hier natürlich noch möglich.

Abb. 15

Der Ort für die Sicherung wird wieder gewählt und ein entsprechender Name für den Sicherungslauf wird vergeben.

Abb. 16

Auch hier muss natürlich die Auswahl getroffen werden welcher Sicherungstyp zum Einsatz kommen soll. Mit der Option Kopieren ist man auf der sicheren Seite.

Abb. 17

Die Option Daten nach der Sicherung überprüfen vergleicht die Sicherungsdaten nach dem Sicherungslauf noch mal mit den Originaldaten, um Fehler bei der Sicherung zu minimieren.

Abb. 18

Hier wird eingestellt, ob der Sicherungslauf die vorhandene Sicherungskopie ersetzen soll oder ob die Sicherung an die vorherige angehangen wird. Eine Sicherheitskomponente ist noch die Option den Zugriff auf die Sicherungsdatei einzuschränken. Dadurch können dann nur der Administrator und der User, der den Sicherungslauf durchgeführt hat, die Daten wiederherstellen.

Abb. 19

Nun geht es an die Planung der Sicherungsläufe. Zuerst sollte man einen passenden Namen für den Auftrag wählen und anschließend durch klicken auf den Button Zeitplan festlegen… die näheren Ausführungszeiten bestimmen.

Abb. 20

In dem Beispiel richten wir jetzt eine wöchentliche Sicherung ein. Dazu wählt man aus der Auswahl wöchentlich aus und klickt dann Erweitert… für die genaueren Einstellungen.

Abb. 21

Hier könnte man nun auch einen Sicherungslauf für jede zweite oder dritte Woche einrichten. Auch an mehreren Tagen der Woche wäre möglich. In dem Beispiel wollen wir jeden Freitag um 17:00 Uhr den Sicherungslauf starten.

Abb. 22

Über den Button Erweitert… könnte man jetzt noch weitere Einstellungen vornehmen. Etwa ein bestimmtes Enddatum festlegen, nach dem der Sicherungslauf nicht mehr stattfinden soll oder ein Wiederholungsintervall. Da für eine Sicherung diese Optionen nicht notwendig sind, denn man möchte ja fortlaufend Sichern und nicht irgendwann damit aufhören, stellt man hier nichts weiter ein. Auch eine Wiederholung nach einer Sicherung macht wenig Sinn, da man ja nur das gleiche noch einmal sichern würde.

Abb.23

Wenn man diesen Sicherungslauf nach verschiedenen Zeitplänen laufen lassen möchte, z.B. jede Woche Freitag und zusätzlich am Monatsende, dann kann man durch das Setzen des Hakens bei Mehrfache Zeitpläne anzeigen weitere Planungen einstellen.

Abb. 24

Der Sicherungslauf muss auch unter einem bestimmtem Benutzer laufen. Bei einer Vollsicherung, d.h. inklusive der Windows- und Registrierungsdateien, sind ausreichende Rechte für diesen Benutzer notwendig. Wichtig ist, dass der hier gewählte Benutzter ausreichenden Zugriff auf die Daten hat, die gesichert werden sollen. Es ist empfehlenswert, für die Sicherung einen extra Benutzer anzulegen und diesem mit einem nicht ablaufenden komplexen Passwort und den entsprechenden Zugriffsrechten zu versehen. Der Administrator oder ein Konto, welches Mitglied der Gruppe Sicherungsoperatoren ist, bietet sich hierbei an.

Abb. 25

Im Register Einstellungen sollte man noch unter Task beenden nach: einstellen, wann der Sicherungslauf beendet werden soll. Denn wenn der Sicherungslauf aus irgendeinem Grund hängen sollte, dann würde er erst abgebrochen werden, wenn der Rechner neu gestartet wird. Um einen hängenden Sicherungslauf automatisch abzubrechen wird diese Einstellung gewählt. Man sollte zunächst eine Sicherung ohne den Planer laufen lassen, um zu bestimmen, wie lange die Sicherung unter normalen Umständen läuft, zu bedenken ist auch, dass ein Datenzuwachs die Sicherung immer länger werden lässt. Anschließend wählt dann einen passenden Wert aus.

Abb. 26

Am Schluss bekommt man noch mal alle wesentlichen gewählten Optionen zusammengefasst und kann über den Button Fertig stellen die Planung abschließen.

Abb. 27

Unter Aufträge planen ist nun für jede geplante Zeit ein entsprechendes Symbol eingetragen. Das blaue N steht hier für einen normalen Sicherungslauf. Andere Sicherungstypen würden entsprechende andere Buchstaben tragen.

Abb. 28

Da die Planungen des Sicherungslaufs auf den Funktionen des Windows Taskplaners beruhen, findet man den geplanten Sicherungslauf unter Start -> Systemsteuerung -> Geplante Tasks wieder. Durch einen Doppelklick auf den Planungsauftrag kann man hier auch noch nachträglich die Einstellungen der Planung bearbeiten. Durch anklicken und drücken der "entf" – Taste kann man die Planung auch komplett löschen.

Abb. 29

© MCSEboard.de, Uwe Daus