Installation der Windows Server Update ServicesTeil 2 - Konfiguration des Windows Update Clients in einer Active Directory-Umgebung

Teil 1 - Konfiguration des WSUS-Servers

Autor: Daniel Neumann, MCSEboard.de


Abb. 1

Nachdem man den WSUS-Server installiert hat, gelangt man mit der Eingabe servername/WSUSAdmin im Internet Explorer in das Interface des WSUS.

Abb. 2

Bevor man nun die erste Synchronisation anstößt, sollte man den WSUS unter Optionen ->Synchronisierungsoptionen noch weiter konfigurieren. Je nach Wunsch wählt man die manuelle oder automatische Synchronisation. Falls die Internetverbindung über einen Proxyserver läuft, muss dieser noch eintragen werden für den Fall, dass man die Updates direkt von einem Microsoft Update Server synchronisieren möchte. Ansonsten kann man diese Einstellung getrost ignorieren.
Besonders wichtig für die Synchronisation und deren Dauer sind die Einstellungen der Sprache, in der die Updates heruntergeladen werden sollen und die Updates, welche für die jeweiligen Microsoftprodukte benötigt werden. Diese Auswahl beeinflusst die Dauer der Abfrage des Updatekataloges und des Software-Downloads. Wie schon erwähnt, bedient der WSUS eine Reihe von Produkten und Klassifizierungen der unterschiedlichsten Microsoftprodukte. Meine Empfehlung ist es, nur die Produkte und die Klassifizierungen für die Synchronisation zu aktivieren, die man auch wirklich braucht.

Abb. 3

Die letzte Konfiguration, die man vor der Synchronisation noch vornehmen kann, findet sich unter Optionen -> Optionen für automatische Genehmigungen. Diese Option wird nicht unbedingt benötigt, wenn man nur bestimmte Updates genehmigen will. Am besten ist es aber, die automatische Genehmigung zu aktivieren. Der Vorteil hierbei ist, dass der WSUS dann selbstständig die Updates genehmigt. Ältere Updates, die genehmigt worden sind, werden aktualisiert, sobald es eine neue Version dieser Updates gibt. Mit diesen Optionen kann man sich eine ganze Menge Arbeit ersparen, falls es nicht notwendig ist darauf zu achten, welche Updates genehmigt werden sollen.
Nun kann die erste Synchronisation angestoßen werden. Dabei sollte es einen nicht wundern, dass das Nachschlagen im Updatekatalog bis zu 1 Stunde oder deutlich länger dauern kann, bevor der WSUS damit beginnt, die Updates herunter zu laden.

Abb. 4

Unter „Updates“ besteht auch im Nachhinein die Möglichkeit, die Genehmigung der einzelnen Updates zu ändern, falls man die automatische Genehmigung aktiviert oder deaktiviert hat. Darauf genauer einzugehen, würde den Umfang dieses HowTos sprengen. Daher sei nur so viel gesagt, dass einem dort eine Menge Funktionen beiseite stehen, um gewisse Updates, welche nur bestimmten Computergruppen zur Verfügung stehen sollen, auszuschließen.

Damit wären wir auch beim nächsten Thema angelangt. Am WSUS angemeldete Computer können in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden, um diese Gruppen gezielt mit bestimmten Updates zu versorgen.

Abb. 5

Ein Beispiel hierfür wäre, dass man eine Testumgebung erstellt und dort erst einmal die neusten Updates testet, bevor man sie für die Produktivumgebung freigibt. Wie schon erwähnt, bringt der WSUS eine Menge Optionen mit, um die Updateverteilung einzuschränken.

© MCSEboard.de, Daniel Neumann

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