Den Papierkorb reparieren

Der Papierkorb von Windows XP enthält Dateien, die nicht zu sehen sind, sich jedoch löschen lassen. Der Papierkorb ist wahrscheinlich beschädigt und sollte neu erstellt werden. Dazu mit Administrator-Kennung anmelden und zunächst in den Ordneroptionen "Geschützte Systemdateien ausblenden" deaktivieren. Dann in der Eingabeaufforderung folgenden Befehl absetzen:

rd /s /q C:\Recycler

Wenn im Rechner mehrere Partitionen oder Festplatten vorhanden sind, muss der Befehl für jedes Laufwerk abgesetzt werden. Dabei nur den Laufwerksbuchstaben anpassen. Durch den Befehl wird der Papierkorb samt Inhalt gelöscht und beim nächsten Windows-Neustart wiederhergestellt.

Microsoft Systemumgebungen gefahrlos testen

Die Evaluation von Systemen oder Applikationen ist immer mit einem nicht zu unterschätzenden Aufwand verbunden. Abgesehen von der erforderlichen Hardware wird noch eine Menge Zeit, für die Installation und Pflege, der Testsysteme benötigt.

Abhilfe schaffen die  virtual hard disks, von Microsoft. Microsoft stellt  hier einen großen Teil seiner Systeme als Evaluierungsversionen, auf virtuellen Harddisks zur Verfügung. Diese können in einer virtuellen Maschine gebootet werden um so gefahrlos Systeme und Applikationen zu testen.

Vorhandene Hardware auf Vista Kompatibilität hin prüfen

Nachdem Vista inzwischen verfügbar ist, aber deutlich höhere Anforderungen an die verwendete Hardware stellt als XP stellt sich die Frage ob die vorhandene Hardware, für den Einsatz von Vista, ausreicht. Gerade wenn größere Netze vorhanden sind kann dies eine Menge Arbeit erzeugen.

Abhilfe schafft hier ein Tool von Microsoft.  Windows Vista Hardware Assessment scannt die im Netzwerk vorhandenen Rechner und prüft deren Hardware auf Kompatibilität mit Vista. Das Tool funktioniert mit allen Rechnern, welche die WMI Schnittstelle bereitstellen.

Office 2007 Dokumente mit Office XP oder Office 2003 öffnen

Nach dem Release von Office 2007 und der immer weiteren Verbreitung der Software taucht immer häufiger das Problem auf dass sich die, mit Office 2007 erstellte Dokumente, nicht mit den Vorgängerversionen von Office öffnen lassen. Dies ist erstmal eigentlich ganz logisch, denn Office 2007 bringt komplett überarbeitete Dokumentenformate mit. Abhilfe schafft das von Microsoft angebotene Office Compatibility Pack, welches hier bezogen werden kann:  Microsoft Downloads 

Das Office Compatibility Pack funktioniert für Word, Excel und Power Point.

Ein Programm startet nicht per Doppelklick

Ein Programm, möglicherweise aus dem Internet geladen, startet bei einem Doppelklick nur kurz ein Fenster und verschwindet wieder. Oft tritt so ein Effekt bei DOS-Programmen auf, welche nur mit zusätzlichen Parametern zu starten sind. Solche Programme lassen sich über die Kommandozeile aufrufen. Dazu wird einfach die DOS Box über "Start >> Ausführen >> CMD" gestartet. Alternativ kann auch die Tastenkombination <WIN>+<R> benutzt werden. Hier muss nun mit dem Befehl "[Laufwerksbuchstabe]\[Pfad]\[Programmname] /?" kann die Hilfedatei des Programmes aufgerufen werden. Hier werden auch alle Startparameter für das Programm angegeben. Nun kann das Programm, in der Kommandozeile, durch Aufrufen mit den benötigten Parametern entsprechend gestartet werden.

Soll die Software öfter mit denselben Parametern gestartet werden, kann hierfür eine Batch Datei verwendet werden. Dazu einfach den Editor öffnen und eine neue Datei mit der Endung .bat speichern. In diese Datei den Befehl zum Starten des Programmes, mit allen benötigten Parametern schreiben. Nun die Datei dort speichern von wo aus das Programm gestartet werden soll. Nun kann das Programm, mit einem Doppelklick auf die Batch Datei, gestartet werden.

Standby deaktivieren

Standardmäßig sind die meisten Rechner, mit vorinstalliertem Betriebssystem, so eingestellt dass sie den Standby Modus nutzen. Oft ist es aber so dass, abhängig von den benutzten Treibern, der Rechner nicht vernünftig aus dem Standby Modus aufwacht. So kann es zum Beispiel sein dass zwar der Rechner sauber aus dem Standby Modus aufwacht, aber der TFT dunkel bleibt.

Das Problem lässt sich beheben indem der Standby Modus deaktiviert wird.

Unter XP muss hierzu in der Systemsteuerung unter "Energieoptionen" die Funktion "Standby" auf "nie" gestellt werden. Zudem sollte geprüft werden ob unter dem Reiter "Erweitert" definiert ist, dass der PC, beim Drücken auf den Netzschalter, auch herunterfährt und nicht in den Standby Modus wechselt.

Unter Vista kann das Verhalten in der Systemsteuerung unter dem Punkt "Energieoptionen" angepasst werden. Unter "Energiesparplaneinstellungen ändern" kann nun die Option "Energiesparmodus nach" auf "nie" gestellt werden. Auch hier sollte das Verhalten beim Drücken des Netzschalters analog angepasst werden. Seit Vista gibt es auch noch den Netzschalter im Startmenü. Auch dieser kann hier so eingestellt werden, dass ein Klick auf ihn den Rechner herunter fährt. Als Standard geht der Rechner hiermit nur in den Standby Modus.

Sollte es sich bei dem Rechner um ein Notebook handeln, sollte auch das Verhalten beim Schließen des Deckels entsprechend angepasst werden.

Zugriff auf alle Ordner

Wer im Windows Explorer in das Systemverzeichnis (Windows, WinNT) wechseln will bekommte den Inhalt dieser Ordner nicht zu sehen. Stattdessen erscheint ein Dialog, welcher einen darauf hinweist, dass dieser Ordner Sensible Daten enthält. Um den Inhalt endgültig zu sehen muss zuerst der Link: „Ordnerinhalte anzeigen“ angeklickt werden. Dieses Verhalten ist gut dazu geeignet die Ordner vor unerfahrenen Benutzern zu schützen, für Profis ist es aber eher lästig.

Diese Einstellung lässt sich abstellen, indem die Web Ansicht abschalten. Unter: „Extras/Ordneroptionen“ (W2K „Ansicht/Ordneroptionen“), innerhalb des Reiters „Allgemein“ die Option „Herkömmliche Windows Ordner verwenden“ aktivieren.

Unter Windows XP heißt die Option „Inhalte von Systemordnern anzeigen“.

Öffnen der Fenster in der zuletzt geöffneten Größe abschalten

Wenn Windows Fenster geschlossen werden, merkt sich Windows die zuletzt geöffnete Größe und öffnet neue Fenster in dieser Größe. Wer dies nicht will kann dieses Verhalten abschalten. Hierzu muss ein Registry Wert angepasst werden.

Unter „Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer“ befindet sich der DWORD-Schlüssel „NoSaveSettings“. Wird er auf „1“ gesetzt werden die Einstellungen nicht gespeichert, steht er auf „0“ werden sie gespeichert.

In manchen Windows Versionen kann es sich auch um einen Binärwert handeln, dann muss „01 00 00 00“ für "nicht speichern" und „00 00 00 00“ für "speichern" eingetragen werden.

„Verknüpfung mit“ abschalten

Immer wenn eine Verknüpfung mit einer Datei erstellt wird, stellt Windows das Präfix „Verknüpfung mit“ vor den Dateinamen. Zusammen mit dem kleinen weißen Pfeilsymbol, soll es der Unterscheidung von direkt auf dem Desktop abgelegten Dateien dienen.

Unter „Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer“ muss ein Binärwertschlüssel mit dem Namen „Link“ existieren. Wenn er nicht vorhanden ist einfach erstellen und ihm den Wert „00 00 00 00“ zuweisen.

Hinweis: Vor dem Erstellen der nächsten Verknüpfung muss der Rechner neu gestartet werden, sonst setzt Windows den Schlüssel zurück.

Suche nach verwaisten Verknüpfungen abschalten

Wenn die Datei, auf die eine Verknüpfung verweist gelöscht wurde, bleibt die Verknüpfung weiterhin bestehen. Bei einem Aufruf derselben versucht Windows die gelöschte Datei wieder zu finden und bietet anschließen mehrere (oder keine) Dateien an die passen könnten. Dieser Vorgang bringt in den seltensten Fällen das gewünschte Ergebnis und kostet ansonsten nur unnötig Zeit.

Unter „Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer“ muss ein DWORD Schlüssel mit dem Wert „NoResolveSearch“, mit dem Wert „1“, erzeugt werden. Jetzt kommt sofort eine Fehlermeldung, wenn eine verwaiste Verknüpfung aufgerufen wird.

Immer die volle Auswahl in Menüs anzeigen

Um die Übersicht in Menüs zu steigern, werden Menüpunkte die selten benutzt werden ausgeblendet. Erst ein Klick auf den Doppelpfeil am Ende des Menüs bietet wieder die volle Auswahl.

Unter „Start\Einstellungen\Taskleiste und Startmenü“ den Reiter „Allgemein“ auswählen und die Option „Persönlich angepasste Menüs verwenden“ deaktivieren. (W2K und ME)

Bei Windows XP muss der Reiter „Startmenü“ ausgewählt werden und hier das klassische Startmenü aktiviert werden. Anschließend mit dem Button „Anpassen“ in die erweiterten Optionen wechseln und hier die Option „Persönlich angepasste Menüs verwenden“ abschalten.

Temp-Ordner zusammenführen

In den Temp-Ordnern speichert Windows alle Dateien, die nur kurzfristig benötigt werden. Klassisches Beispiel sind Installationsdateien. Diese Dateien werden nicht immer anschließend gelöscht und belegen unnötigen Festplattenspeicher. Zudem werden mehrere dieser Ordner angelegt, so dass ein Löschen der Dateien mit größerem Aufwand verbunden ist.

Es ist problemlos möglich diese Ordner zusammenzufassen und in einen Ordner zu verschieben, so dass ein manuelles Löschen problemlos möglich ist.

Zuerst muss ein neues Temp-Verzeichnis angelegt werden. Unter „Systemsteuerung\System\Erweitert\\umgebungsvariablen“ kann man nun die Variablen „Temp“ und „TMP“ mit dem Pfad zu dem neu erstellten Ordner versehen.

Verschieben der temporären Internetdateien

Der Internetexplorer speichert viele Dateien (Grafiken, Cookies, Filme…) auf der Festplatte zwischen. Diese Dateien werden nicht immer anschließend gelöscht und belegen unnötigen Festplattenspeicher.

Den Speicherplatz dieser Dateien kann man in den allgemeinen Temp-Ordner verschieben, wo sein Inhalt problemlos regelmäßig gelöscht werden kann um die unnötige Belegung von Festplattenplatz zu vermeiden. Im Internetexplorer unter „Extras\Internetoptionen\Allgemein\Einstellungen\Ordner verschieben“ kann der gewünschte Ordner angegeben werden.

Eigene Dateien verschieben

Der Ordner „Eigene Dateien“ ist in der Regel innerhalb des eigenen Userprofiles versteckt. Eine Sicherung dieses Ordners gestaltet sich entsprechend schwierig. Einfach mit der rechten Maustaste auf das Desktopsymbol „Eigene Dateien“ klicken. Unter „Eigenschaften\Ziel\verschieben“ kann der gewünschte Speicherort angegeben werden.

Installationsdateien wiederfinden

Nach einem Systemfehler mit anschließender Neuinstallation müssen alle Treiber und installierten Programme erst wieder mühselig zusammengesucht werden.

Zur Abhilfe wird schon bei der Installation die Festplatte in zwei Partitionen aufgeteilt: eine für das System und die istallierten Programme und sowie eine Partition für die reinen Daten. Auf der Datenpartition legt man ein „Install“-Verzeichnis an. Hier werden alle Treiber und Installationsdateien (auch der I386 Ordner der Windows CD) hineinkopiert. Bei einer Neuinstallation wird nur die Systempartition überschrieben (im besten Fall formatiert) und die Datenpartition bleibt unversehrt.

Pagefile auf feste Größe einstellen und auf eigene Platte verschieben

Die Auslagerungsdatei wird, abhängig von physikalischen Arbeitsspeicher, immer größer. Dies kann zu Performanceverlusten durch Fragmentierung der Auslagerungsdatei führen. Im schlimmsten Fall kann das System unbootbar werden, da auf der Festplatte kein Platz mehr für das Vergrößern der Auslagerungsdatei vorhanden ist.

Unter Systemsteuerung >> System >> Erweitert >> Systemleistung >> Einstellungen >> Erweitert >> Virtueller Arbeitsspeicher kann sowohl die Größe, als auch der Speicherort der Datei festgelegt zu werden. Der obere und untere Wert sollten gleich groß sein um eine Fragmentierung zu vermeiden. Wer eine ungenutzte Festplatte zur Verfügung hat, kann die Datei auch auf darauf verschieben, was einen nicht unerheblichen Performancegewinn zur Folge hat.

Memorydump abschalten

Bei Systemabstürzen speichert Windows den Inhalt des Arbeitsspeichers in eine Datei. Diese mag für Systementwickler durchaus interessant sein, beim normalen Anwender belegt sie jedoch nur unnötigen Platz auf der Festplatte.

Unter Systemsteuerung >> System >> Erweitert >> Starten und Wiederherstellen >> Einstellungen bei „Debuginformationen speichern“ die Option „keine“ auswählen. Ab sofort wird kein Speicherabbild mehr angelegt.

Neustart bei Bluescreen ausschalten

Nach einem Bluescreen startet Windows das System einfach neu. Dies macht eine fundierte Fehlersuche nahezu unmöglich, da der Fehlercode des Bluescreens so nicht vernünftig ausgelesen werden kann. Unter Systemsteuerung >> System >> Erweitert >> Starten und Wiederherstellen >> Einstellungen den Haken bei „Automatisch Neustart durchführen“ herausnehmen.

Die Favoriten des Internetexplorers in die Eigenen Dateien verschieben

Der Internetexplorer speichert die persönliche Favoritenliste unterhalb des Dokument und Einstellungen-Ordners auf der Systempartition. Bei einem Systemcrash oder einer Neuinstallation sind diese Daten meistens verloren.

In der Registry gibt es unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer \User Shell Folders\ einen Schlüssel der „Favorites“ heißt. Hier kann der gewünschte Speicherpfad angepasst werden.

Startseite des Internetexplorers anpassen

Nach der Installation startet der Internetexplorer mit MSN als Startseite. Dies ist aber eher lästig.
Im Internetexplorer unter "Extras >> Internetoptionen" kann die beim Start des Internetexplorers aufgerufene Seite an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Temporäre Internetdateien beim Schließen des Internetexplorers löschen

Nach dem Schließen des Internetexplorers bleiben in den temporären Internetdateien immer noch viele Hinweise darauf, welche Webseiten besucht wurden. Dies kann aber verhindert werden.

Dazu den Schlüssel „Persistent“ in der Registry unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings\Cache auf „0“ setzen.

Automatisches Fehlerreporting abschalten

Nach jedem Programmabsturz versucht Windows einen Fehlerreport an Microsoft zu senden. Das kann lästig, oder bei nicht vorhandener Internetverbindung, auch überflüssig sein

Unter Systemsteuerung\System\Erweitert\Fehlerberichterstattung den Haken bei "Fehlerberichterstattung deaktivieren" setzen.

Alexa deaktivieren

Bereits bei der Windowsinstallation landet das Spywaretool "Alexa" auf der Festplatte. Zum Entfernen in der Registry den Ordner HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Internet Explorer\Extentions\c95fe080-8f5d-112d-a20b-00aa003c157a und alle Unterordner einfach löschen.

Versteckte Freigaben deaktivieren

Standardmäßig ist des Laufwerk unter Windows versteckt mit dem Freigabenamen „<Laufwerksbuchstabe>$“ für administrative Zwecke freigegeben.

Um diese Freigabe zu schließen, in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters den DWORD-Schlüssel "AutoShareWks" anlegen und dafür den Wert "0" vergeben. Nun kann auch der Administrator nicht mehr über das Netzwerk zugreifen. 

Bei einer Windows Serverversion muss der Eintrag "AutoShareServer" lauten. Zum Reaktivieren der Freigabe den Wert auf "1" setzen.

Automatische Systemwiederherstellung anpassen oder deaktivieren

Die Systemwiederherstellung von Windows ist eine tolle Sache, wenn die Installation von Treibern oder Software fehlgeschlagen ist. Diese Option belegt aber auch einiges an Speicherplatz auf der Festplatte.

Unter Systemsteuerung\System\Systemwiederherstellung kann sie entweder komplett abgeschaltet oder der dafür bereitgestellte Speicherplatz reduziert werden.

Bilder von der Digitalkamera schneller auf den PC kopieren

Die Übertragung von Bildern von Digitalkameras dauert sehr lange, da diese oft nur über USB 1.1 Schnittstellen verfügen. Bei Verwendung eines Kartenlesegerätes mit USB 2.0 Schnittstellen an Stelle der Kamera, lassen sich die Speichermedien erheblich schneller auslesen.

Die MAC Adresse von Netzwerkkarten erfahren

Oft ist es hilfreich zu wissen welche MAC Adresse die physikalischen Netzwerkadapter haben. Dazu gibt es mit Boardmitteln zwei Möglichkeiten.

Die eine ist der Befehl "ipconfig /all", auszuführen in der Kommandozeile. Dieser Befehl gibt nicht nur die MAC Adressen, sondern die komplette IP Konfiguration der installierten Netzwerkadaper zurück.

Wenn es nur um die reinen MAC Adressen geht hilft der Befehl "getmac", welcher nur die MAC Adressen der installierten Netzwerkadapter ausgibt.

Festplatten unter Windows partitionieren

Nach dem Einbau soll eine neue Festplatte partitioniert werden. Unter Systemsteuerung >> Verwaltung >> Computerverwaltung finden sie die „Datenträgerverwaltung“. Die neue, nicht formatierte Festplatte erscheint schwarz mit der Bezeichnung „nicht zugeordnet“. Nach einem Rechtsklick auf den schwarzen Bereich öffnet sich ein Menü. Hier wird mit dem Menüpunkt „neue Partition“ der Assistent zum Erstellen einer neuen Partition gestartet.

Eine mit FAT32 formatierte Partition in NTFS konvertieren

Eine mit FAT32 formatierte Partition lässt keine Rechteverwaltung oder Verschlüsselung zu.
Mit dem Befehl „Convert“ kann eine FAT32 Partition ohne Datenverluste in NTFS umgewandelt werden. Hierzu muss in der Kommandozeile der Befehl „Convert <Laufwerk>: /fs:ntfs“ eingegeben werden. Für <Laufwerk> ist der Laufwerksbuchstabe des zu konvertierenden Laufwerkes anzugeben.

Mehrere IDE Laufwerke betreiben

Die Festplatte ist voll und es soll zusätzlich eine weitere hinzukommen, oder es soll ein zusätzliches Laufwerk (DVD-Brenner) hinzukommen.

Am besten arbeiten IDE Festplatten, wenn sie alleine als Master an einem Bus angeschlossen sind. Sollte eine weitere Festplatte hinzukommen muss sie entsprechend als Slave gejumpert werden. Außerdem sollte man darauf geachtet, dass beide Festplatten mit der gleichen Geschwindigkeit (Ultra DMA/33, Ultra DMA/66 …) arbeiten, da sonst die langsamere Festplatte die schnellere unnötig ausbremst.

Wenn ein CD-ROM oder DVD Laufwerk zusätzlich angeschlossen wird, sollte es immer als Slave betrieben werden, um die beste Busperformance zu erzielen.

Mehr als vier IDE Laufwerke nutzen

Es ist bereits einen CD-Brenner, ein DVD Laufwerk und zwei Festplatten im Rechner eingebaut, aber der Plattenplatz reicht nicht mehr aus. IDE Controller sind auch als PCI Steckkarten zu kaufen. An ihnen können vier weitere IDE Geräte betrieben werden.

Speicherplatz für temporäre Internetfiles begrenzen

Der Internet Explorer legt viele Dateien temporär auf der Festplatte ab. Diese Dateien werden nicht immer zuverlässig gelöscht, belegen so wertvollen Speicherplatz auf der Festplatte und verlangsamen das System.

Im Internetexplorer unter Extras >>Internetoptionen den Reiter „Allgemein“ auswählen. Hier unter „temporäre Internetdateien“ den Button „Einstellungen“ klicken. Hier kann der für die temporären Internetdateien maximal verfügbare Speicherplatz begrenzt werden.

Windows XP im klassischen Design betreiben

Nach der Installation begrüßt einen Windows XP erst mal mit einer bunten Hügellandschaft und poppigen Menüs. Diese können bei der Arbeit irritierend wirken und kosten Systemperformance.

Unter Systemsteuerung >> Anzeige >> Designs einfach „Windows – klassisch“ auswählen und der Desktop und die Menüs sind wieder ansprechend schlicht gehalten.

Laufwerksfreigaben über das Kontextmenü erstellen

Unter Windows XP ist es nicht mehr ohne weiteres möglich, mit der rechten Maustaste eine Verzeichnisfreigabe über das Kontextmenü zu erstellen. Im Explorer unter Ansicht >> Ordneroptionen >> Ansicht den Haken bei „einfache Dateifreigabe verwenden“ entfernen.

Animierte Suchfunktion deaktivieren

Genauso wie der Office Assistent wird auch die animierte Figur der Suche schnell lästig. Einfach mit der rechten Maustaste auf die Figur klicken und im Kontextmenü „animierte Figur deaktivieren“ auswählen.

Rechner bei Inaktivität automatisch sperren

Wenn der Arbeitsplatz verlassen wird bleibt der Rechner entweder ungesichert zurück, oder er muss jedes Mal mit <strg> <alt> + <entf> gesperrt werden. Unter Systemsteuerung >> Anzeige >> Bildschirmschoner kann ein beliebiger Bildschirmschoner ausgesucht werden. Wenn bei der Option „Kennworteingabe bei Aktivierung“ der Haken gesetzt ist, verlangt das System das passende Kennwort, bevor mit dem Rechner wieder gearbeitet werden kann.

strg + alt + entf für die Anmeldung aktivieren

Nach der Installation von Windows XP wird nach dem Start automatisch die Anmeldemaske mit dem letzten Benutzer angezeigt.
Unter Systemsteuerung >> Benutzerkonten >> Erweitert >> Sichere Anmeldung den Haken bei der Option „strg+alt+entf drücken ist für die Anmeldung erforderlich“ setzen.

Systemzeit automatisch einstellen

Die Urzeit des Systems weicht immer wieder etwas ab und muss nachgestellt werden. Unter Systemsteuerung >> Datum und Uhrzeit >> Internetzeit den Haken bei der Option „automatisch mit einem Internetzeitserver synchronisieren“ setzen.

Taskleiste ausblenden

Die Taskleiste verdeckt am Bildschirmrand einen Bereich, der die Anzeige in manchen Programmen beeinträchtigen kann.
Unter Systemsteuerung >> Taskleiste und Startmenü den Haken bei der Option „Taskleiste automatisch ausblenden“ setzen.

Inaktive Elemente wieder anzeigen

Standardmäßig verschwinden die Elemente der Taskleiste nach einiger Zeit wenn sie nicht genutzt werden. Unter Systemsteuerung >> Taskleiste und Startmenü den Haken bei der Option „inaktive Symbole ausblenden“ entfernen.

Das Gruppieren von mehreren Elementen in der Taskleiste verhindern

Wenn eine Anwendung mit mehrerern Fenstern geöffnet ist, verschwinden die Buttons in der Taskleiste unter einem einzigen. Unter Systemsteuerung >> Taskleiste und Startmenü den Haken bei der Option „ähnliche Elemente gruppieren“ entfernen.

TFT Display bleibt schwarz

Der TFT Bildschirm bleibt schwarz oder meldet „out of range“. Die Bildwiederholfrequenz der Grafikkarte ist zu hoch eingestellt. Die meisten TFT Bildschirme kommen mit einer Auflösung von 60 oder 75 Hz zurecht. Beim Booten die F8 Taste drücken und im abgesicherten Modus starten. Hier kann die Bildwiederholfrequenz dann entsprechend angepasst werden.

TFT ist unscharf

Das TFT Display wirkt unscharf und ist schlecht lesbar. TFT Bildschirme sollten immer in der höchsten Auflösung betrieben werden. Zusätzlich müssen analoge Displays kalibriert werden. Hierzu besitzen die meisten Geräte eine Option, dies automatisch zu erledigen.

BIOS Meldungen im Bootscreen lesen

Während des Bootvorgangs gibt das BIOS einige Meldungen aus. Der Rechner bootet aber so schnell, dass diese Meldungen nicht zu lesen sind.
Während des Bootvorgangs die Taste „Pause“ drücken. Der Bootvorgang wird dann so lange unterbrochen, bis eine andere Taste gedrückt wird und es bleibt genug Zeit um die Meldungen zu lesen.

Die IP Konfiguration der Netzwerkkarte überprüfen

Der Rechner kann nicht mit anderen Rechnern im Netzwerk kommunizieren und es soll herausgefunden werden woran es liegt.
In der Kommandozeile kann hierzu der Befehl „ipconfig /all“ benutzt werden. Als Antwort bekommt man die aktuellen Einstellungen (IP-Adresse, Subnetzmaske, Standardgateway…) aller im System vorhandenen Netzwerkkarten angezeigt und kann sie so überprüfen.

Ausführliche Systeminformationen abfragen

Um einen kompletten Überblick über das System und seine Einstellungen, im Speicher geladene Dienste oder Prozesse zu erhalten, muss man an vielen verschiedenen Stellen Informationen einholen.

Das Tool „Systeminformationen“ bietet alle wichtigen Sytemparameter unter einer grafischen Oberfläche. Zu starten ist es unter Start >> Programme >> Zubehör >> Systemprogramme oder mit dem Befehl "msinfo32".

Standard Mailclient festlegen

Als Mailclient wurde bei der Syteminstallation Outlook Express festgelegt, aber jetzt soll ein anderer Client, wie zum Beispiel Netscape oder Outlook genutzt werden.

Unter HKEY_CLASSES_ROOT\mailto\shell\open\command\ als Wert für den Schlüssel “Standard” den Pfad für den gewünschten Mailclient, gefolgt von “ %11“, eintragen.

Liste der zuletzt aufgerufenen Dokumente löschen

Im Startmenü gibt es den Eintrag „Dokumente“. Hierüber können die zuletzt geöffneten Dokumente direkt gestartet werden. Aus Datenschutzgründen mag es aber besser sein, dieses Feature nicht zu nutzen.

In der Registry unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer gibt es den Hexwert “NoRecentDocsMenu”. Dessen Wert muss auf “ 01,00,00,00“ gesetzt werden.

Text „Klicken Sie zum Starten auf diese Schaltfläche entfernen“

Jedes Mal, wenn der Mauszeiger über dem Startbutton liegt, wird ein Hinweis mit diesem Text angezeigt. Dies kann mit der Zeit lästig werden.

In der Registry unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer muss ein Binärwertschlüssel mit dem Wert “01 00 00 00” erzeugt werden. Ab sofort wird der Text nicht mehr angezeigt.

Mehrere Festplatten oder Partitionen zusammenfassen

Die Sammlung an Bildern, MP3s oder Filmen ist so groß geworden, dass sie mehrere Festplatten umfasst. Die Suche nach einem bestimmten Titel gestaltet sich dadurch schwierig.
Ab Windows 2000 und XP können Platten oder Partitionen in die Ordnerstruktur einer anderen Festplatte oder Partition „eingehängt“ werden.

Hierzu unter Systemsteuerung >> Verwaltung >> Computerverwaltung >>Datenträgerverwaltung den Datenträger, der in einen anderen eingehängt werden soll, mit der rechten Maustaste anklicken. Im Kontextmenü den Punkt „Laufwerksbuchstaben und Pfad ändern“ wählen. Hier den Button „hinzufügen“ anklicken und unter „In folgendem leeren NTFS Ordner bereitstellen“ den leeren Ordner eines anderen NTFS Laufwerkes angeben, in dem der Inhalt des Datenträgers gemountet werden soll.

Prefetch Ordner anpassen

Der Ordner „Prefetch“ enthält nur PF-Dateien, die nach einem nicht nachvollziehbaren Schema nummeriert sind.

Der Ordner „Prefetch“ dient Windows dazu, häufig genutzte Anwendungen und Dienste schneller zu starten. Dieses Verhalten kann man beeinflussen. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\SessionManager\Memory Management\PrefetchParameters\ gibt es den Schlüssel “EnablePrefetcher” Der Wert “3” optimiert Anwendungen und Systemdateien, der Wert“2“ optimiert nur Systemdateien, der Wert „1“ optimiert nur Anwendungen und der Wert „0“ wird der Prefetcher deaktiviert.

Dialog „Öffnen“ und „Speichern unter..." anpassen

Der Dialog „öffnen“ und „Speichern unter...“ in Zubehörprogrammen wie Notepad oder Editor merkt sich den zuletzt genutzten Speicherpfad und bietet ihn beim nächsten Mal wieder an. Praktischer kann es sein, hier eine schnelle Auswahl treffen zu können.

Seit Windows 2000 können diese Dialoge angepasst werden. Am linken Rand des Dialogfensters befindet sich eine Linkleiste zu den eigenen Dateien, Desktop oder Arbeitsplatz. Diese Leist kann in der Registry über HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\comdig32\Placebar angepasst werden. Wenn dieser Schlüssel nicht existiert muss er angelegt werden. Darunter können dann fünf Zeichenfolgen mit den Bezeichnungen „Place1“ bis „Place5“ angelegt werden. Als Wert wird der Pfad zu den gewünschten Ordnern eingegeben.

Updateeinträge bei installierter Software aufräumen

Der Windows Update Dienst erzeugt für jedes Update einen Deinstallationseintrag in der Liste der installierten Software. Zusätzlich werden die zur Deinstallation benötigten Dateien in Ordnern mit der Bezeichnung „$NTUninstall<Patchnummer>$ gespeichert. Bei ServicePacks heissen diese Ordner „$NTService-PackUninstall“. Nach einiger Zeit wird diese Liste unübersichtlich, da die Einträge eigentlich nicht mehr benötigt werden. Zudem nehmen die Deinstallationsverzeichnisse unnötig Plattenspeicher in Anspruch.

Die Ordner können einfach gelöscht werden. Dazu muss im Explorer unter Extras >> Ordneroptionen >> Ansicht das Flag „alle Dateien und Ordner anzeigen“ und bei XP noch „Inhalte von Systemordnern anzeigen“ gesetzt sein.

Wenn die Ordner gelöscht sind, kann im Deinstallationsmenü bei den Einträgen, deren zugehörige Ordner gelöscht wurden, der Button "Deinstallieren" gedrückt werden. Windows erkennt, dass der zugehörige Ordner bereits entfernt wurde und bietet an, diesen Eintrag zu löschen.

Windows Updates auf der Festplatte speichern

Bei jeder Neuinstallation müssen alle Servicepacks und Patches erneut über das Windows Update herunter geladen werden.

Unter www.microsoft.com/germany/ms/security/winsec.mspx ist eine Übersicht der aktuellen Updates und Patches in deutscher Sprache. Die Links führen zu downloadbaren Installationsdateien für das jeweilige Betriebssystem. Unter www.microsoft.com/security/security_bulletins/ ist ein komplette Übersicht der Security Bulletins zu finden.

Unter v4.windowsupdate.microsoft.com/catalog/de/default.asp können ebenfalls alle Updates und Patches in deutscher Sprache heruntergeladen werden. Nach Auswahl des Betriebssystemes und optional „erweiterte Suchoptionen“ können die Patches, nach Angabe des Speicherortes, in fünf Kategorien geordnet ausgewählt und heruntergeladen werden.