Weiterführende DFS-R Konfiguration unter Windows Server 2003 R2

Autor: olc, MCSEboard.de


Im ersten HowTo über das Distributed File System in Version des Windows Server 2003 R2 wurde auf einige Grundlagen zu Planung, Installation und Konfiguration von DFS-N und vorrangig DFS-R eingegangen. An dieser Stelle sollen nun einige Punkte etwas beleuchtet werden, die im ersten HowTo nicht besprochen wurden. Dazu zählen:

  • Verteilung von Namespaces auf verschiedene Server
  • Verwaltungsberechtigungen / Delegierung
  • Staging-Folder / Quotas
  • Konflikterkennung bzw. Ablage von durch DFS-R gelöschter Dateien und Ordner
  • Zugelassene Dateitypen
  • Diagnoseberichte

In diesem zweiten HowTo wird die gleiche Umgebung vorausgesetzt: Wir nutzen eine Active Directory integrierte DFS Umgebung, es stehen ausschließlich R2 Server zur Verfügung und wir besitzen (zumindest während der Konfiguration) „Organisations-Admin“ Rechte. Weiterhin wird im Normalfall von einer Replikation der Daten ausgegangen.

Grundsätzlich ist das alles zwar nicht zwingend Voraussetzung für DFS(-R), jedoch würde es das HowTo unnötig verkomplizieren, wenn jede denkbare Konfiguration besprochen werden müsste.

Auch in diesem Teil des HowTos wird keine scharfe Grenze zwischen DFS-N (DFS-Namespaces) und DFS-R (DFS-Replikation) gezogen. Prinzipiell jedoch auch hier noch einmal der Hinweis, daß die beiden Techniken vollkommen unabhängig voneinander sind. Der Schwerpunkt des HowTos liegt bei DFS-R.



Auf die Topologieerstellung wird in diesem HowTo nicht eingegangen, da dies ein Buch füllendes Thema ist und Microsoft ausreichend Informationen dazu im Web bereithält, siehe unter [1].

In den Ausführungen werden zur besseren Verständlichkeit die Einstellungen in der DFS Management MMC (dfsgmt.msc) durchgeführt. Im Kern ist es jedoch auch möglich, all diese Einstellungen mittels Kommandozeilentools wie „dfsradmin“, „dfsrdiag“ etc. und insbesondere mittels „wmic“ durchzuführen.

Für die Beschreibungen und die Beispiele wurden deutsche Betriebssystemversionen des Windows Server 2003 R2 verwendet. Es lassen sich alle Schritte jedoch problemlos auch auf anderen Sprachversionen durchführen.

Wie auch in anderen Artikeln sei zu Beginn darauf hingewiesen, dass die behandelten Punkte nur einen Auszug der Thematik darstellen und dementsprechend nicht jeder Aspekt oder jede Option des DFS-N / DFS-R angesprochen wird. Bei weiterführenden Fragen kann gern das MCSEboard.de als Community Plattform genutzt werden.

Für den folgenden Text werden nun Grundkenntnisse in Bezug auf DFS-N und DFS-R vorausgesetzt.